Nach 31 Jahren: SC Höhnhart wieder in der 1. Bundesliga

Während sich die Viertelfinalsieger der Faustball Bundesliga schon für das große Final3 in Freistadt (16. und 17.09.) vorbereiten, stand am Wochenende die letzte Runde im Abstiegs-Play-Off auf dem Programm. Kremsmünster gewann gegen Waldburg, Bozen siegte überraschend in Drösing. Somit steigen Bozen und Waldburg in die 2. Bundesliga ab. Erster Aufsteiger ist der SC Höhnhart, der nach 31 Jahren in die höchste Spielklasse zurückkehrt.

Foto: SC Höhnhart

Bereits vor der vergangenen Runde im Abstiegs-Play-Off haben sich Drösing und Kremsmünster den Klassenerhalt gesichert. In der letzten Runde trafen die Kremstaler auf Waldburg und gewannen klar mit 4:0. Damit beenden die Grün-Weißen die Bundesligasaison auf Platz 7. „Das ist der Rang, auf den wir zur Zeit tatsächlich hingehören. Zum Sprung in die Top 6 waren wir zu unkonstant“, so Kapitän Florian Winterleitner. Sein Abschiedsspiel in der 1. Bundesliga gab Michael Huemer-Fistlberger, denes aus privaten Gründen nach Matrei am Brenner zieht. „Der ehrgeizige Abwehrspieler wird uns natürlich fehlen. Leicht zu ersetzen wird er wohl nicht sein“, sagt Angreifer Daniel Kraus.

In der zweiten Begegnung im Abstiegs-Play-Off standen sich Drösing und Bozen gegenüber. Das Spiel ging über die volle Distanz von sieben Sätzen. Bozen holte sich den letzten Satz mit 6:11, muss aber trotz des Sieges den Gang in die 2. Bundesliga antreten.

Großer Jubel in Höhnhart

Einer der Aufsteiger in die 1. Bundesliga steht bereits fest. Der SC Höhnhart ist nach 31 Jahren wieder in der höchsten Spielklasse zurück. Die Innviertler gewannen vor 250 Zuschauern gegen Seekirchen mit 4:1 (11:7, 11:7, 9:11, 11:5, 11:7) und kürten sich zum Meister der 2. Bundesliga. „Im 3. Satz waren wir etwas unkonzentriert. Aber die anderen Sätze waren relativ klar“, so Spielertrainer Lukas Diermair. Nach dem Titel in der 1. Landesliga im Vorjahr marschierte die Diermayr-Truppe mit dem Meister in der 2. Bundesliga direkt bis in die 1. Bundesliga durch.„Wir haben in den vergangenen Jahren eine starke Truppe aus Eigenbauspielern geformt. Wir trainieren zwei-bis drei Mal in der Woche und haben uns dafür belohnt“, sagt Diermayr. Bereits vor 31 Jahren war Höhnhart ein Jahr lang in der 1. Bundesliga. Trainiert wurde das Team damals von Anton Diermair, dem Onkel des heutigen Spielertrainers Lukas Diermair. „Unser Ziel ist, dass wir uns in der 1. Bundesliga halten und uns dort etablieren“, so der Trainer aus Höhnhart.

Wer noch in die 1. Bundesliga aufsteigt, wird in der letzten Runde zwischen Münzbach, Laa/Thaya und St. Leonhard entschieden.