ÜBEN DER MILITÄRISCHEN LANDESVERTEIDIGUNG!

In der 26. Kalenderwoche fand von Montag bis Freitag das Üben der wesentlichen Leistung der österreichischen mechanisierten Truppe statt, nämlich die militärische Landesverteidigung. 

FOTO: Panzergrenadierbataillon13

Die mechanisierte Truppe Österreichs, bestehend aus Panzergrenadieren (PzGren), Kampfpanzern (KPz) mit entsprechenden Einsatz- Führungs- und Kampfunterstützungsmitteln (wie Aufklärung und Steilfeuer) sind perfekt geeignet die Einsatzarten Angriff und Verzögerung sowie Verteidigung erfolgversprechend zu führen. 

FOTO: Panzergrenadierbataillon13

Am modernen Gefechtsfeld hat nur eine mechanisierte Truppe, bestehend aus Kampfpanzern und mechanisierter Infanterie – sprich Panzergrenadiere eine reelle Chance das Gefecht für sich zu entscheiden. Nur PzGren können auf- und abgesessen die Verteidigung beweglich führen. Dazu verfügen PzGren über folgende Assets: 

· Unterstützung durch die Maschinenkanonen der Schützenpanzer (SPz), 

· Panzerschutz und ABC- Schutz für die Besatzung und der PzGren, 

· und die Möglichkeit Feuer & Bewegung zeitgleich auszuführen. 

Merke: Nur eine beweglich geführte Verteidigung hat Aussicht auf Erfolg! 

So übte das Panzergrenadierbataillon13 in dieser Woche die Einsatzarten Verzögerung und Angriff mit Feuerunterstützung durch mittlere Granatwerfer und Einsatz von mechanisierter Aufklärung im scharfen Schuss. Nach dem Aufbau der Zieldarstellung und den notwendigen Sicherheitsbelehrungen am Montag, folgte am Dienstag das Vorüben durch die übende Truppe. Die Verzögerung wurde dann am Mittwoch geschossen und der Angriff zum Herstellen der Staatsgrenze am Donnerstag. 

FOTO: Panzergrenadierbataillon13

Um auch die Sicherung und die notwendigen Versorgungsabläufe einsatznah üben zu können, wurde die Nacht am Übungsgelände unter eigener Sicherung und Aufklärung zur Überwachung verbracht. Das herausfordernde Schießen bzw die Übung als Ganzes wurde bei Sonnenschien und Hitze, bei Gewitter und Starkregen durchgeführt. Unterstützung hatten die Innviertler Grenadier durch mitübenden mechanisierten Kameraden des Artillerie und Aufklärungsbataillon4, des Panzerbataillon14, des PzGrenB35 und dem Institut Pz&PzGren der Heerestruppenschule.