Ausflugstipp Granatzweg – Landschaft und Geschichte entdecken

Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß – am 40 Kilometer langen Granatzweg an der ehemaligen Grenze zwischen Bayern und Österreich kann man einiges erleben. Der Wander- und Radweg von Geiersberg bis St. Willibald wurde 2019 mit LEADER-Unterstützung kreativ erweitert. 

FOTO: Wolfgang Gadringer

Wer Rad- bzw. Wanderwege durch die sanfthügelige Landschaft schätzt, ist am Granatzweg gut aufgehoben. Der Themenweg lädt ein, das Inn- und Hausruckviertel zu entdecken und dabei in die Geschichte der ehemaligen Grenzgegend zwischen Bayern und Österreich einzutauchen. Der gut ausgeschilderte Weg verläuft von Geiersberg über Pram, Taiskirchen im Innkreis, Dorf an der Pram, Riedau, Zell an der Pram und Altschwendt bis St. Willibald. Diese Gemeineden waren bis vor 200 Jahren Grenzorte. 

Natur und Geschichte erleben 

Neben eindrucksvollen Aussichtspunkten gibt es ruhige oder künstlerisch gestaltete Plätze zum Verweilen. Thementafeln erklären historische Hintergründe zur früheren Grenze zwischen Bayern und Österreich. Eines wird deutlich: Am Granatzweg lässt sich die Natur genießen und gleichzeitig Wissenswertes über die Geschichte erfahren. Auf mehreren Spielplätzen und neu gestalteten Spielstationen entlang des Granatzwegs können sich Kinder austoben. 

FOTO: Wolfgang Gadringer

Durch die drei LEADER-Regionen Sauwald-Pramtal, Mitten im Innviertel und Mostlandl-Hausruck wurde der Granatzweg unterstützt. So wurden Skulpturen, Spielplätze und eine einheitliche Beschilderung mit LEADER-Förderung finanziert. 

Viele Startpunkte möglich 

In allen Granatzweg-Gemeinden befinden sich Einstiegspunkte für Wanderungen am Gratzwegweg sowie entsprechende Einkehrmöglichkeiten bei den Gastwirten. 

FOTO: Wolfgang Gadringer

Die kostenlose Granatzweg-Wanderkarte gibt’s in den drei LEADER-Büros, in den Gemeindeämtern der „Granatzgemeinden“ und auf einigen Stationen direkt am Wanderweg.