ImmoUp Ried startet Phase 3

Das Stadtmarketing startet die dritte und damit finale Phase des Projektes ImmoUp Ried. Ab sofort können Hauseigentümer*innen leerstehender Objekte in der Innenstadt Konzepte einreichen, wie sie ihre Gebäude einer neuen Nutzung zuführen wollen. Die bis zu drei Siegerprojekte werden im Anschluss von 17 Netzwerkpartner*innen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben unterstützt.

Bürgermeister Bernhard Zwielehner, LEADER-Managerin Rita Atzwanger, Stadtmarketing-Projektleitung Olga Fedik, Stadtmarketing-Geschäftsführer Roland Murauer
FOTO: Tips/Pixner

Mit dem Ziel innerstädtische Gebäude zu revitalisieren, die derzeit überwiegend leer stehen, ist ImmoUp Ried das erste Projekt seiner Art, welches von einem Stadtmarketing initiiert wurde. Das Projekt wird durch LEADER Mitten im Innviertel gefördert und vom Stadtbauamt unterstützt. In 3 Phasen soll es dazu beitragen, Eigentümer*innen Potentiale ihrer derzeit ungenutzten Objekte aufzuzeigen und die Umsetzung dieser Ansätze tatsächlich möglich zu machen. Ein wichtiger Fokus wird dabei auf großflächige Gebäude bzw. Gebäudeensembles gelegt, in welchen multi-funktionale, neuartige bzw. innovative Nutzungen (Wohnen, Büros, Geschäftsflächen, etc.) etabliert werden, um somit dauerhaft zusätzliche Frequenzen zu sichern.

Ablauf in 3 Stufen

Das LEADER-geförderte Projekt läuft in drei Stufen ab. Im ersten Schritt wurden bereits alle Innenstadt-Eigentümer*innen postalisch informiert sowie zu einem kostenfreien Beratungsgespräch mit einem externen Immobilienberater eingeladen. 15 Eigentümer*innen nutzten das Angebot, das individuelle Zugänge und Möglichkeiten aufzeigte. Basierend auf den Einzelgesprächen wurden im Anschluss drei von der SPES Zukunftsakademie begleitete Workshops mit den Eigentümer*innen zu den Themen Wohnen, Wohnen+ und Parken umgesetzt. Hier konnten individuelle Ansätze vertieft werden. Im 3. Schritt initiiert das Stadtmarketing nun einen Wettbewerb, bei dem konkrete Nutzungskonzepte eingereicht werden können.

Wettbewerbsphase gestartet

Zwischen dem 19.04. und 19.09.2022 können Eigentümer*innen bzw. -Gemeinschaften Konzepte für die Umnutzung ihrer Immobilien einreichen. Die nötigen Unterlagen finden sich auf www.ried.com. Wichtig dabei ist vor allem mehr die Idee und die Machbarkeit des Projekts hervorzuheben als einen detaillierten Finanzierungsplan oder maßstabsgetreue Grundrisse vorzulegen. Nach Abschluss der Frist werden alle eingereichten Projekte von der Jury gesichtet und bewertet. Diese setzt sich aus Vertreter*innen von Stadtgemeinde, Stadtmarketing und allen Netzwerkpartner*innen zusammen. Die bis zu drei Siegerprojekte erhalten – ähnlich dem StadtUp-Modell –zielgerichtete Unterstützungsleistungen (z.B.: Finanzierungsberatung, Anwalts-und Notarleistungen, vergünstigte Handwerksleistungen, etc.) lokaler Partner bei der Realisierung ihrer Ideen.

17lokale Partner*innenunterstützen ImmoUpÄhnlich der beidenvorangegangenenStadtUp-Wettbewerbe kann sich das Stadtmarketing bei ImmoUp auf zahlreiche Netzwerkpartner verlassen, diesomit innovative Ideen in Ried erst möglich machen. Neben dem Stadtbauamt unterstützten die Architekturbüros Bauböck, Gruschund Matulik, die Sparkasse Ried-Haag und die Raiffeisenbank Region Ried, die Steuerberatungskanzleien PZP und Uniconsult, die Oberösterreich Versicherung, die Rechtsanwälte Wintersberger-Riess, Mag. Elisabeth Mitterbauer und Dr. Georg Watschinger, Notar Dr. Peter Raab und Partner sowie die Handwerksbetriebe Malerei Großbötzl, Fox Holz Boden und die Energie Ried die Siegerprojekte aufihrem Weg zur Realisierung.Ebenfalls involviert ist BizUp, die Wirtschaftsagentur des Landes Oberösterreich.