Regionale Gschichtln mit Rainer

Alte Handwerkstechniken, außergewöhnliche Hobbies, besondere Menschen mit Geschichten, längst vergessene Plätze und vieles mehr. Regionale Gschichtln, mit denen ich mich nun seit rund einem Jahr für HT1 beschäftigen darf liegen förmlich auf der Straße. Man muss sie nur sehen und sie mit ihren Protagonisten vor den Vorhang holen.

Sei es ein Goldwäscher, ein Hufschmied oder eine längst verlassene und verfallene Mühlenruine im Wald – all diese Menschen und Orte haben eine Geschichte, eine regionale Geschichte zu bieten, die einfach erzählt werden will. 

Die Dreharbeiten an diesen ungewöhnlichen Orten, wie einem Erdstall in Münzkirchen, und die Gespräche mit den besonderen Menschen sind sozusagen die Würze in einem journalistischem Leben, das Salz in der Suppe, neben allen Pressekonferenzen oder Veranstaltungen. Es sind immer sehr persönliche Momente, ohne einen Tross von Kollegen neben einen, die bei diesen Dreharbeiten im Vordergrund stehen. 

Den Menschen über die Schulter schauen

Wer darf schon einem privaten Bierbrauer bei seiner Arbeit über die Schulter schauen oder mit dabei sein, wenn ein neues Kunststück aus Stein, Holz, Papier oder was auch immer entsteht. Das sind mitunter sehr persönliche Einblicke in das Leben anderer. Das mit dem nötigen Respekt und der notwendigen Wertschätzung auf den Fernsehbildschirm zu bringen ist hierbei eine nicht immer leichte, aber auf jeden Fall spannende und erfüllende Aufgabe. 

Sei es bei einem lehrsamen Spaziergang durch unsere Wälder, bei Drohnenflügen über Lost Place oder bei Ausflügen ins kalte Nass an Inn oder Donau. Kameratechnisch mitunter eine Herausforderung, aber eine die mir viel Freude bereitet und mich auch immer wieder fordert. Schließlich ist es mein Ziel, die Menschen in ihrem Umfeld so authentisch wie möglich abzulichten. 

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An Land, in der Luft oder unter Wasser

Nach einem Jahr Arbeit an meinen regionalen Gschichtln bin ich auch heuer schon wieder fleißig auf der Suche nach neuen Themen, Plätzen und vor allem Menschen. Menschen, die etwas zu erzählen haben, die etwas besonderes machen oder ihre Leidenschaft gerne mit anderen teilen wollen. 

Ich freue mich sehr auf diese weiteren Drehs. Zumal das vergangene Jahr in dieser Hinsicht auch mir in vielerlei Hinsicht den Horizont erweitert hat – eine Erfahrung, die ich in meinen Beiträgen versuche, an die Zuseher weiterzugeben.

Rainer Auer